Die grösste Insel der Welt

Eine Insel ist eine Landmasse, die vollständig von Wasser umgeben ist, aber nicht als Kontinent gilt. Weil Australien als Kontinent gilt ist Grönland mit 2.166.086 km² die grösste Insel der Welt. Grönland gehört zu Dänemark.

Eine Insel ist eine Landmasse, die vollständig von Wasser umgeben ist, aber nicht als Kontinent gilt. Weil Australien als Kontinent gilt ist Grönland mit 2.166.086 km² die grösste Insel der Welt. Grönland gehört zu Dänemark. Am 21. Juni 2009 haben die Grönländer ausgiebig gefeiert dass, nach einer Volksbefragung, das Autonomie-Statut in Kraft trat. Bei den Feierlichkeiten war auch die dänische Königin anwesend. Die Einwohner betrachten das Statut als ein historisches Ereignis und als ersten Schritt in die völlige Unabhängigkeit. Die 57.000 Grönländer erhalten mehr Macht über Justiz und Polizei und über Bodenschätze wie Öl, Gas, Gold und Diamanten. Dänemark wird jedoch vorläufig noch die Aussenpolitik und Finanzpolitik der Insel bestimmen.
Es gibt in Grönland grosse Sozialprobleme: eine hohe Selbstmordrate, viele Alkoholkranke und viel Gewalt in den Familien.
Quelle: Radio Nederland Wereldomroep

6 Gedanken zu „Die grösste Insel der Welt“

  1. Grönland wäre auch mal eine Reise wert, von der Natur her wunderschön – und frau kann sich ja warm anziehen 😉

    Leben möchte ich dort allerdings nicht – anscheinend kommen viele Grönländer auch nicht damit klar, die Sozialprobleme sprechen für sich 🙁

    Liebe Grüße aus den Bergen 😉
    Eveline

  2. Sehr interessant, was du über Grönland berichtest, Cor. Nein, es wäre mir keine Reise wert ( wär mir zu kalt ) aber ich bin auf dem Flug nach CDN über Grönland geflogen und konnte es so von oben betrachten.

    Wünsche dir noch einen angenehmen Tag.
    Liebe Grüße, Anke

  3. Hallo Cor,
    nun muss ich mich aber mal schlau machen, wann eine allseits von Wasser umschlossene Landmasse als Insel und wann als Kontinent gilt. Schade, dass du das nicht gleich erklärt hast. Aber es gibt ja Wikipedia *lach* – ich werd’s schon rausfinden.

    Das mit den Alkoholproblemen, Selbstmordrate etc. scheint mir in direktem Zusammenhang mit dem fehlenden Sonnenlicht zu stehen. Das macht nicht nur die Menschen depressiv sondern das ganze Land (also die Erde an sich) hat weniger Entwicklungsmöglichkeiten. Wie locker-leicht nehmen die Südländer das Leben, je mehr man nach Norden kommt, umso schwermütiger werden die Menschen. Es wundert mich eigentlich, dass so viele Menschen vom Osten in den Westen kommen (in Europa), aber doch relativ wenige vom Norden in den Süden. Andererseits sollen die Menschen in nördlicheren Gegenden ja durchaus kreativer sein, arbeitsamer – wie auch immer. Aber vielleicht gilt das dann nur noch bis zu einem bestimmten Breitengrad. Island würde mich mal reizen, Grönland schon nicht mehr so.

    Herzliche Grüße
    Elke

  4. Ich nochmal: also die Sache ist weit weniger eindeutig als man meinen möchte. Zum Beispiel dürfte Europa garnicht als Kontinent gelten, weil es ja keineswegs rundrum von Wasser umgeben ist. Deshalb spricht man oft auch vom eurasischen Kontinent. Ein Kontinent ist eigentlich eine Landmasse, die auf einer eigenen Kontinentalscholle liegt. Das ist bei Australien der Fall, während Grönland auf der amerikanischen Kontinentalscholle liegt.
    Hätten Sie’s gewußt? *lach* – das wäre vielleicht mal was für Günther Jauch.
    LG – Elke

  5. Ich wußte gar nicht, dass schon mal in Grönland warst.
    Ein tolles Photo hast Du mitgebracht.
    Aber auch wenn die Motive noch so reizvoll sind, ich glaube das ist nichts für mich, das wäre mir zu kalt dort.
    Die sozialen Probleme und die hohe Selbstmordrate hängt wohl mit den dunklen Tagen und dem wenigen Sonnenschein zusammen.
    LG
    Agnes

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