Windmühlen auf den Azoren

Auf den Inseln der Azoren findet man WIndmühlen als Denkmäler einer vergangenen Epoche.

Windmühlen sind auf den Inseln der Azoren kein ganz und gar ungewöhnlicher Anblick. Auf der Insel Graciosa, die noch heute über etwa 28 dieser Gebäude verfügt, sind sie sogar zu einer Art Wahrzeichen geworden. Aber auch auf den Inseln Corvo, Faial und Sao Jorge finden sich die Denkmäler einer anderen Epoche und tragen zum einzigartigen Charme der Inselgruppe bei.

Holländisch oder flämisch

Forscher und Interessierte sind sich uneinig, ob die Windmühlen auf den Azoren mehrheitlich holländische oder eher flämische Merkmale aufweisen. Auch arabische Einflüsse sind im Gespräch. Aber die Wurzeln der besonderen Bauweise dieser Gebäude wurden in jedem Fall vom Kunstverständnis und der Mentalität der Inselbewohner geprägt.

Windmühlen auf den Azoren
Windmühle auf Corvo

Windmühlen auf Graciosa und Corvo

Viele der Windmühlen wurden restauriert und werden teilweise sogar als Wohnhäuser genutzt. Besonders auf Graciosa wird viel für den Erhalt dieser inseltypischen Elemente des Landschaftsbildes getan. Charakteristisch sind hier Fundamente aus weissem Stein mit leuchtend roten Kuppeln. Im Gegensatz dazu wurden die Mühlen auf Corvo aus dem schwarzen Basalt der Insel errichtet.

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Die Festung Castelo de Sao Baptista

Die Portugiesen nutzten die Festung Castelo de Sao Baptista auf der Insel Terceira als Anlaufstelle zur Wasser- und Nahrungsaufnahme.

Eine Festung auf der Insel Terceira

Die strategische Lage der Inselgruppe der Azoren hat dazu geführt, dass die Portugiesen, die sich auf dem Weg nach Brasilien befanden, diese als Anlaufstelle zur Wasser- und Nahrungsaufnahme nutzten. Ausserdem waren damals in dieser Gegend Piraten unterwegs, sodass auch Kriegsschiffe irgendwo stationiert werden mussten.
Man baute auch auf der Insel Terceira Häfen und Festungen.
Die wichtigste Festung befindet sich nahe der Inselhauptstadt Angra do Heroísmo.
Die Hauptstadt ist 1534 gegründet worden und wurde zugleich Bischofssitz. Sie diente als Knotenpunkt für die Schifffahrt zwischen Europa, Indien und Brasilien.

Castelo de Sao Baptista
Die Festung Castelo de Sao Baptista

Die Festung Castelo de Sao Baptista

Hier wurden die Schätze der Eroberer umgeladen, alles im Schutze von der Festung Castelo de Sao Baptista, was auf Deutsch so viel wie das ‚Schloss von St. Johannes des Täufers‘ bedeutet. Entworfen wurde die Festungsanlage von dem italienischen Militärarchitekten Tommaso Benedetto im Jahr 1567. Nach bewegter Geschichte mit mehreren Eroberungen durch die Spanier und Briten wurde die Anlage von einigen Erdbeben heimgesucht. Die Festungsanlage mit Tor und mächtigen Mauern ist grösstenteils sehr gut erhalten und zu besichtigen.

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Angra do Heroismo auf der Azoreninsel Terceira

Die Innenstadt von Angra do Heroismo gehört seit 1983 zum Weltkulturerbe von Unesco.

Angra do Heroísmo ist die älteste Stadt der Azoren. Sie ist der Hauptort der Insel Terceira, erhielt bereits 1474 die Stadtrechte und war ab 1534 auch Bischofssitz und später Standort für das Militär. In der Stadt und den zugehörigen Gemeinden leben heute rund 35.000 Menschen.
Wer sich der Stadt von See her nähert, wird von den bunten Häusern entlang der geschäftigen Hafenpromenade empfangen. Der Seehafen in der Bucht Angra ist ein wichtiger Wirtschaftfaktor für die Insel, bietet aber auch Platz für moderne Kreuzfahrtschiffe.

Die Altstadt von Angra do Heroismo

Touristen aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Angra do Heroísmo um die zahlreichen faszinierenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen.
Besonders interessant ist ein Spaziergang durch die Strassen der Altstadt, die schachbrettartig angeordnet und durch schöne Plätze aufgelockert sind. Seit 1983 gehört die Innenstadt zum Unesco-Weltkulturerbe und das zu Recht, denn die zahlreichen Kirchen, Stadtpaläste oder Klöster im Renaissancestil sind wirklich einzigartig.

Angra do Heroismo
Angra do Heroismo

Bauten in Angra do Heroismo

Zu den herausragenden sakralen Bauten gehören die dreischiffige Kathedrale Se de Sao Salvador und die Klosteranlagen Convento da Esperanza und Convento de Sao Gonzalo mit zugehöriger Kirche.
Einen Besuch sind auch der imposante Palacio Bettencourt, das Rathaus aus dem 19. Jahrhundert, die Festung San Sebastiao und das Museum für Geologie wert.
Auf dem Hausberg Monte Brasil steht das gewaltige Kastell Castelo de Sao Baptista aus dem 16.Jahrhundert, in dem Führungen angeboten werden.

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Copyright foto: Francisco Botelho

Kratersee Lagoa do Fogo auf den Azoren

Kratersee Lagoa do Fogo auf Sao Miguel gehört zu den Highlights der Azoren.

Der Kratersee Lagoa do Fogo (der Feuersee) gehört zu den Hightlights unter den Sehenswürdigkeiten auf der Azoreninsel Sao Miguel.
Der von Lavabergen umgebene See liegt auf einer Höhe von 600 M. und ist der drittgrösste See der Insel.

Kratersee Lagoa do Fogo
Lagoa do Fogo

Der Kratersee Lagoa do Fogo entstand im Jahre 1563 als der Vulkan Pico da Sapatena ausbrach und mehrere Orte im Umkreis zerstörte die nicht wieder aufgebaut wurden.

Der See ist eingebettet in eine bestechend schöne Landschaft wobei die steilen Ufer dicht bewachsen sind. Hier finde man ein Naturschutzgebiet wo viele seltene Pflanzen und Vögel ihre Heimat finden.

Mehrere Aussichtspunkte bieten bei schönem Wetter tolle Ausblicke über den See, der umliegenden Landschaft und dem Atlantik. Es gibt Wanderwege wobei man um den 1.39 km2 grossen ‚Feuersee‘ wandern kann.

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