Walbeobachtung auf den Azoren

Mehr als 24 Wal- und Delfinarten.

Wale und Delfine

Schon immer leben in den Gewässern rund um die Azoren Wale und Delfine. Mittlerweile lockt das ‚Whalewatching Azoren‘ Besucher aus der ganzen Welt an. Mehr als 24 Wal- und Delfinarten halten sich als Stamm- oder Saisonbewohner in den Gewässern rund um die Inseln auf.

Die beste Zeit

Die beste Zeit für Walbeobachtung auf den Azoren ist von Mai bis Oktober, wenn die ‚Sommergäste‘, u.a. Pottwalweibchen mit ihren Kälbern oder seltene Schnabelwale, in dem Areal rasten.
Im Frühjahr sind besonders viele Delfine vor den Azoren. Neben einer Schule von rund 50 Tieren, die vor der Südküste der Insel Pico lebt, können die Besucher grosse Schulen mit mehr als 300 Tieren erleben.
Fleckendelfine und Pottwal-Männchen sowie Grindwale bleiben auch in den Wintermonaten vor Ort.

Walbeobachtung auf den Azoren
Wale beobachten auf den Azoren

Bootstouren

Das Whalewatching Azoren ist beliebter denn je und schliesst viele schöne Erlebnisse ein.
Die Bootstouren werden auf allen Inseln halb- oder ganztägig angeboten. Die Bootsführer werden dabei von Walbeobachtern an Land geleitet. Sie beobachten das Meer von den Vigias aus. Die historischen Beobachtungstürme wurden früher von den Walfängern genutzt.
Die Gäste erleben die Küsten der Inseln vom Wasser aus und können die Fahrt zu den Beobachtungsplätzen geniessen. Idealerweise kommen die Delfine dicht an die Boote heran und begleiten sie ein Stück. Highlight jeder Tour sind aufsteigende Pott- oder Buckelwale.

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Copyright Bild: Aad Poppelier

Tee von den Azoren

Die einzige Teeplantage von Europa befindet sich auf den Azoren.

Chinesen aus Macao

Die Teekultur wurde auf den Azoren im Jahr 1878 durch Chinesen aus Macao etabliert. Erste Samen der Teepflanzen gelangten aber bereits 1820 durch den Seefahrer Jaquinto Leite auf die Inseln, der aus Brasilien zurückkehrte.

Tee von den Azoren ist von aussergewöhnlicher Qualität

Die „Fábrica de Chá Gorreana“ ist die einzige Teeplantage Europas. Sie befindet sich bei Gorreana auf der Insel Sao Miguel und wurde 1883 von Ermelinda Gago da Camara und ihrem Sohn gegründet. Seit fünf Generationen betreibt die Familie die 40 ha grosse Teeplantage mit eigener Verarbeitung und pflegt die orientalische Teekultur.
Pro Jahr werden rund 33 Tonnen Bio-Tee von aussergewöhnlicher Qualität produziert. Das milde Klima und die sauren Böden sind das perfekte Ambiente für Teesorten, die zu den Besten der Welt gehören. Die Teeblätter werden als veredelte Schwarz- oder Grüntees in unterschiedlichen Qualitäten angeboten.

Tee von den Azoren

Chá Gorreana ist immer einen Ausflug wert

Ein Besuch der Gorreana Plantage ist nicht nur für Teeliebhaber interessant. Das riesige Areal lädt auch zum Wandern ein.
In der Boutique können Besucher frisch aufgebrühten Tee von den Azoren geniessen und alle Teesorten kaufen. Besonders schön ist eine „Teatime“ im weitläufigen, üppig blühenden Garten mit spektakulärem Meerblick.
Auf dem Gelände befindet sich auch ein Museum, indem die Herstellung von Tee erklärt wird. Bemerkenswert sind die „Marshall“ Maschinen aus dem Jahr 1840. Die Plantage ist täglich geöffnet.

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Vila Nova do Corvo

Vila Nova do Corvo wird oft als die kleinste Stadt Europas bezeichnet.

Der wichtigste Ort von Corvo

Vila Nova do Corvo ist der wichtigste Ort und Hauptstadt der Azoreninsel Corvo.
Im Jahr 1832 verlieh König Pedro IV dem kleinen Dorf das Stadtrecht.
Heute leben noch rund 450 Menschen permanent in der ‚kleinsten Stadt Europas‘ und widmen sich vorwiegend der Landwirtschaft oder dem Fischfang. Einheimische und Besucher finden im Stadtgebiet alle wichtigen Versorgungseinrichtungen, kleine ‚Stubengeschäfte‘ und Restaurants.

Vila Nova do Corvo
Blick auf Vila Nova do Corvo

Im Ortskern von Vila Nova do Corvo

Vila Nova do Corvo ist ein gemütliches Dorf mit freundlichen Bewohnern.
Direkt am Hafen beginnt der Ortskern, der sich hügelan zieht.
Die gepflasterten ‚Canadas‘, enge Gassen mit typischen Basalthäusern, treffen sich am Hauptplatz, auf dem die ‚Igreja de Nossa Senhora dos Milagres‘ steht. Die einschiffige Kirche wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts gebaut. Sie ist schlicht ausgestattet aber trotzdem sehenswert. Prunkstück ist die flämische Marienstatue aus dem 16. Jahrhundert.
Ganz in der Nähe der Kirche befindet sich ein Besucherzentrum. Dort können sich Gäste über die besten Routen auf der Insel informieren und erhalten Tipps für touristische Aktivitäten oder Übernachtungsmöglichkeiten.

Wandern auf Corvo

Besonders schön ist eine Wanderung über die Serpentinenwege zur Caldeirao. Der imposante Vulkankrater erhebt sich über Vila Nova do Corvo.
Der schönste Panoramablick auf die Bucht und das Meer öffnet sich vom Miraduoro do Portal. Von dort sieht man auch den Leuchtturm und drei historische Windmühlen auf der Landzunge Ponta Negra.

Copyright Bild: Francisco Botelho

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Die Warmwasserquellen von Furnas (Video)

Gäste aus aller Welt besuchen die Warmwasserquellen von Furnas.

Sie sind weltweit bekannt, die Warmwasserquellen von Furnas auf der portugiesischen Azoreninsel Sao Miguel.
Gäste aus aller Welt nutzen die heilenden Kräfte der Thermalbäder um so manch eine Krankheit zu heilen.
Im Video bekommt man einen schönen Eindruck der Warmwasserquellen von Furnas.

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Die Insel Sao Miguel

Die Insel Sao Miguel gilt als Hochgenuss für Naturliebhaber.

Die grüne Insel

Die Hauptinsel der Azoren, Sao Miguel, besticht nicht nur durch ihre landschaftliche Schönheit. Nicht umsonst wird sie ‚Ilha Verde‘, die grüne Insel, genannt. Ihre üppige Vegetation, die urwüchsigen Wälder und ihre abwechslungsreiche Flora und Fauna sind ein Hochgenuss für den Naturliebhaber.
Tee- und Ananasplantagen, Tabak, Wein und Zuckerrohr gelten als natürliche Früchte der Insel.

Beeindruckende Landschaft

Die beeindruckende Landschaft im Westteil der Insel lädt ein zu ausgiebigen Wanderungen. Viele idyllische Kraterseen finden sich in Caldeira das Sete Cidades. Die älteste Gebirgsregion ist die im Osten gelegene Pico da Vara. Das ganze Gebiet kann seinen vulkanischen Ursprung nicht verschleiern. Romantische Täler und Hochplateaus wechseln sich ab.

Die Insel Sao Miguel: Strand, Klippen und Wälder

Natürlich bietet die Insel Sao Miguel auch traumhafte Meereseindrücke. Der tiefblaue Ozean brandet an den fast pechschwarzen Strand. Auch steile Klippen sind zu finden, auf denen sich üppige Wälder ins Landesinnere ziehen.

Die Insel Sao Miguel
Ponta Delgada

Ponta Delgada und Furnas

Auf Sao Miguel finden wir auch die Stadt Ponta Delgada. Sie ist die Hauptstadt der Azoren die auch für Besucher der Azoren so einiges zu bieten hat.
Beliebt sind auch die heissen Schwefelquellen in Furnas, einem beschaulichen Städtchen. Mehr als 22 heisse Quellen und vulkanisch aufgeheizte Bachläufe laden zum Entspannen ein. Hier ist auch der bekannte botanische Park ‚Parque Terra Nostra‘ zu finden.

Die Insel Sao Miguel: Unterkunft

Um eine geeignete Unterkunft braucht sich der Gast auf Sao Miguel keine Gedanken zu machen: Zahlreiche Hotels, Pensionen und Privatunterkünfte bieten für jeden Geschmack und auch jeden Geldbeutel die geeignete Unterkunft.

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Die Insel Corvo

Die Insel Corvo gehört zum Azoren-Archipel.

Die kleinste Insel der Azoren

Die Insel Corvo ist die kleinste Insel der portugiesischen Azoren. Mit 17,13 km² und gerade einmal 430 Einwohnern bietet die Insel wahre Abgeschiedenheit. Tourismus im gebräuchlichen Sinne existiert dort quasi nicht.

Die Insel Corvo

Die Caldera von Monte Gordo

Entdeckt wurde die Azoreninsel Corvo erstmals im Jahre 1452 von Diogo de Teive und seinem Sohn.
Entstanden ist die Insel durch einen mittlerweile erloschenen Vulkan namens Monte Gordo, welcher eine 300 Meter tiefe und 2 Kilometer weite Caldera bildet. Ein See mit dem Namen Lagoa do Caldeirao befindet sich auf dem Grund selbiger.
Den höchsten Berg der Insel namens Monte dos Homens (zu deutsch Berg der Menschen) bildet der Südrand der Caldera mit einer Höhe von 718 Metern.

Die Insel Corvo: Klippen, Kraterweiden und ein Gipfel

Steile Klippen prägen auch die Ufer von Corvo, mit Ausnahme des ein wenig flacheren Südens. Bedeckt ist die Insel hauptsächlich mit Kraterweiden.
Der Flughafen in der einzigen Siedlung Vila Nova do Corvo ermöglicht eine Anbindung für Touristen.
Besonders der 7 Kilometer lange Weg zum Gipfel des Monte dos Homens ist für Besucher interessant. Bei diesem Trip fällt vor allem die Vogelvielfalt auf.
Corvo ist übrigens portugiesisch für Rabe.